Atta Troll,
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Was dir Gold und Purpur dünkte,
Ach, das ist nur eitel Schnee,
Eitel Schnee, der blöd und kläglichIn der Einsamkeit sich langweilt.
Oben in der Nähe hört' ich,
Wie der arme Schnee geknistert,
Und den fühllos kalten WindenAll sein weißes Elend klagte.
„O, wie langsam" — seufzt' er — „schleichenIn der Öde hier die Stunden!
Diese Stunden ohne Ende,
Wie gefrorne Ewigkeiten!
„O, ich armer Schnee! O, war' ich,
Statt ans diese Bergcshöhcn,
War' ich doch ins Thal gefallen,
In das Thal, Ivo Blumen blühen!
„Hingcschmvlzen wär' ich dannAls ein Bächlein, und des DorfesSchönstes Mädchen wüsche lächelndIhr Gesicht mit meiner Welle.
„Ja, ich wär' vielleicht geschwommenBiS ins Meer, Ivo ich zur PerleWerden konnte, um am EndeEine Königskron' zu zieren!"
Als ich diese Reden hörte,
Sprach ich: „Liebster Schnee, ich zweifle,Daß im Thale solch ein glänzendSchicksal dich erwartet hätte.
„Tröste dich. Nur wcn'ge untenWerden Perlen, und. du fielestDort vielleicht in eine Pfütze,
Und ein Dreck wärst du geworden!"
Während ich in solcher WeiseMit dem Schnee Gespräche führte,
Fiel ein Schuß, und aus den LüftenStürzt herab ein brauner Geier.
Späßchen war's von dem Laskaro,Jttgcrspäßchen. Doch sein AntlitzBlieb wie immer starr und ernsthaft.
Nur der Lauf der Flinte rauchte.