136 Atta Troll.
„Werde ich nnwiird'ger TrollEinstens solchen Heils teilhaftig?lind aus irdisch niedrer TrübsalMergehn ins Reich der Wonne?
„Werd' ich selber, himmelstrunken,Droben in dem Sternenzelte,
Mit der Glorie, mit der PalmeTanzen vor dem Thron des Herrn?"
Kapitel IX.
Wie die scharlachrote Zunge,
Die ein schwarzer FrciligrnthscherMohrenfürst verhöhnend grimmigAus dem düstern Maul hervorstreckt:
Also tritt der Mond aus dunkelmWolkenhimmcl. Fernher brausenWasscrstürze, ewig schlaflosUnd verdrießlich in der Nacht.
Atta Troll steht auf der KoppeSeines Lieblingsfelsens einsam,Einsam, und er heult hinunterIn den Nachtwind, in den Abgrund:
„Ja, ich bin ein Bär, ich bin es,Bin es, den ihr Zottelbär,
Brummbär, Isegrim und PetzUnd Gott weiß wie sonst noch nennet.
„Ja, ich bin ein Bär, ich bin es,Bin die ungeschlachte Bestie,
Bin das plumpe TrampeltierEures Hohnes, eures Lächelns!
„Bin die Zielscheib' eures Witzes,Bin das Ungetüm, womitIhr die Kinder schreckt des Abends,Die unart'gen Menschenkinder.
„Bin das rohe SpottgebildeEurer Ammenmärchen, bin es,
Und ich ruf' es laut hinunterIn die schnöde Menschenwelt.