Atta Troll, 135
„Werde nur kein Atheist,
So ein Unbär ohne EhrfurchtVor dem Schopfer — ja, ein SchöpferHat erschaffen dieses Weltall!
„In der Hohe Sonn' und Blond,
Auch die Sterne — die geschwänztenGleichfalls wie die ungcschwänzten —
Sind der Abglanz seiner Allmacht.
„In der Tiefe, Land und Meer,
Sind das Echo seines Ruhmes,
Und jedwede KreaturPreiset seine Herrlichkeiten.
„Selbst das kleinste Silberlauschcn,
Das im Bart des greisen PilgersTeil nimmt an der Erdenwallfahrt,
Singt des Ew'gen Lobgesang!
„Droben in dem Sternenzelte,
Auf dem goldncn Herrscherstuhle,
Weltrcgicreud, majestätisch,
Sitzt ein kolossaler Eisbär.
„Fleckenlos und schneeweiß glänzendIst sein Pelz; es schmückt sein HauptEine Krön' von Diamauten,
Die durch alle Himmel leuchtet.
„In dem Antlitz Harmonielind des Denkens stumme Thaten;
Mit dem Zepter trinkt er nur,
Und die Sphären klingen, singen.
„Ihm zu Füßen sitzen frommBärenheil'ge, die auf ErdenStill geduldet, in den TatzenIhres Märthrtumes Palmen.
„Manchmal springt der eine auf,
Auch der andre, wie vom heil'genGeist geweckt, und sich! da tanzenSie den feierlichsten Hochtanz —
„Hochtanz, wo der Strahl der GnadeDas Talent entbehrlich machte,
Und vor Seligkeit die SeeleAus der Haut zu springen sucht!