Zcitgedichte.
HabSbnrg hat auch dazu gespendet,Ein Wittelsbach schickt Fensterglas.
Die Konstitution, die FreiheitSgesctze,
Sie sind uns versprochen, wir haben das Wort,lind Königswortc, daS sind Schätze,
Wie tief im Rhein der NiblungShvrt.
Der freie Rhein, der Brutus der Flüsse,Er wird uns nimmermehr geraubt!Die Holländer binden ihm die Flitze,Die Schwyzer halten fest sein Haupt.
Auch eine Flotte will Gott uns bescheren,Die patriotische llberkraftWird lustig rudern ans deutschen Galeeren;Die FestnngSstrafe wird abgeschafft.
Es blüht der Lenz, es Platzen die Schoten,Wir atmen frei in der freien Natur!lind wird uns der ganze Verlag verboten,So schwindet am Ende von selbst die Censur.
7.
Dor Tambvttnmijvr.
Das ist der alte Tambonrmajvr,
Wie ist er jetzt herunter!
Zur Kaiscrzcit stand er im Flor,
Da war er glücklich und munter.
Er balancierte den großen StockMit lachendem Gesichte;
Die silbernen Tressen ans seinem Nock,Die glänzten im Sonnenlichte.
Wenn er im TrommelwirbclschallEinzog in Städten und Städtchen,
Da schlug das Herz im WiederhastDen Weibern und den Mädchen.
Er kam und sah und siegte leicht,
Wohl über alle Schönen;
Sein schwarzer Schnurrbart wurde feuchtVon deutschen Frauenthrnnen.
Wir mußten es dulden! In jedem Land,Wo die fremden Eroberer kamen,
Der Kaiser die Herren überwand,Der Tambourmajor die Damen