Zcitgedichte.
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Für des Volkes OberhoheitLüncbürgertümlich kämpfst du,lind mit kühnen Worten dämpfst duDer Despoten Bnndesroheit!
In der Fern" hör' ich mit Freude,Wie man voll von deinem Lob ist,lind wie du der Mirabean bistVon der Lüncburger Heide!
S.
Geheimnis.
Wir seufzen nicht, das Aug' ist trocken,Wir lächeln oft, wir lachen gar!In keinem Blick, in keiner MieneWird das Geheimnis offenbar.
Mit seinen stummen Qualen liegt esIn unsrer Seele blnt'gem Grund;
Wird es auch laut im wilden Herzen,Krampfhast verschlossen bleibt der Mund.
Frag du den Säugling in der Wiege,Frag du die Toten in dem Grab,Vielleicht daß diese dir entdecken,
Was ich dir stets verschwiegen Hab'.
6.
Bei des Nachtwächters Ankunft z» Paris.
„Nachtwächter mit langen Fortschrittsbeinen,Du kommst so verstört einher gerannt!Wie geht es daheim den lieben Meinen,Ist schon befreit das Vaterland?"
Vortrefflich geht es, der stille Segen,Er wuchert ini sittlich gehüteten Hans,Und ruhig und sicher, auf friedlichen Wegen,Entwickelt sich Deutschland von innen heraus.
Nicht oberflächlich wie Frankreich blüht es,Wo Freiheit das äußere Leben bewegt;
Nur in der Tiefe des GemütesEin deutscher Mann die Freiheit trägt.
Der Dom zu Köllen wird vollendet,Den Hvhcnzollcrn verdanken wir das;