Neue Gedichte.
Vernichtet ist das Zweierlei,
Das uns sv lang bethöret;
Die dnnnnc LeiberqnälereiHat endlich aufgehöret.
Hörst du den Gott im finstern Meer?Mit tausend Stimmen spricht er.Und siehst du über unserm HauptDie tausend Gotteslichter?
Der heil'ge Gott, der ist im LichtWie in den Finsternissen;
Und Gott ist alles, was da ist;
Er ist in unfern Küssen.
9.
Graue Nacht liegt auf dem MeereUnd die kleinen Sterne glimmen.Manchmal tönen in dem WasserLange hingczogne Stimmen.
Dorten spielt der alte NordwindMit den blanken MeereSwellen,
Die wie Orgelpfeifen hüpfen,
Die wie Orgelpfeifen schwellen.
Heidnisch halb und halb auch kirchlichKlingen diese Melodeien,
Steigen mutig in die Höhe,
Daß sich drob die Sterne freuen.
Und die Sterne, immer größer,
Glühen auf mit Lnstgewimmel,
Und am Ende groß wie SonnenSchweifen sie umher am Himmel.
Zur Musik, die unten tönet,
Wirbeln sie die tollsten Weisen;Sonnen-Nachtigallen sind es,
Die dort oben strahlend kreisen.
Und das braust und schmettert mächtig,Meer und Himmel hör' ich singen,Und ich fühle RicsenwollustStürmisch in mein Herze dringen.