Neue Gedichte.
Und daß wir, mit Pelz bedecketUnd im bnntgeschmücktcn Schlitten,Schellenklingelnd, peitschcnknallend,Über Fluß und Fluren glitten.
32.
Durch den Wald im MvndenschcineSah ich jüngst die Elfen reuten;
Ihre Hörner hört' ich klingen,
Ihre Glöckchen hört' ich läuten.
Ihre weißen Rößlein trugenGüldncs Hirschgeweih und flogenRasch dahin: wie wilde SchwäneKam es durch die Luft gezogen.
Lächelnd nickte mir die Kön'gin,Lächelnd im Vvrüberrentcn.
Galt das meiner neuen Liebe,
Oder svll es Tod bedeuten?
33.
Morgens send' ich dir die Veilchen,Die ich früh im Wald gefunden,Und des Abends bring' ich Rosen,Die ich brach in Dttmmrnngstnndcn.
Weißt du, was die hübschen BlumenDir Verblümtes sagen möchten?
Treu sein sollst du mir am TageUnd mich lieben in den Nächten.
34.
Der Brief, den du geschrieben,Er macht mich gar nicht bang;Du willst mich nicht mehr lieben,
Aber dein Brief ist lang.
Zwölf Seiten, eng und zierlich!Ein kleines Mannskript!
Man schreibt nicht so ausführlichWenn man den Abschied giebt.
3S.
Sorge nie, daß ich verrateMeine Liebe vor der Welt,