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2 (1842) (1842)
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für einzelne Handwerker sich unentbehrlich machten. Eslag also ganz nahe, daß Kaufleute gewöhnlicher Art, nebenvielen hundert andern Handels-Anikeln, auch Producte dieserGattung sich zum beliebigen Vertrieb zulegten.

Indessen konnte dieß nicht lange dauern, ohne daß nichtdie Gewinnsucht solcher Kaufleute wiederholt auf denEinfall gerieth, statt des Verkaufs jener Arzneimittel imrohen Zustande, lieber gleich selbst deren Zubereitungfür den mundrechten Gebrauch der Kranken vor-zunehmen, weil ihnen hieraus ganz von selbst die Mög-lichkeit zufloß, einen oft zehnfach höheren Gewinn davonzu machen. Jedenfalls gaben die Aerzte, durch ihre theuernRecepte und Rechnungen über nur scheinbar kostspieligeArzneimittel, ihren Heilwaaren-Lieferanten, die ihnen garzeitig in die Karte sehen lernten, selbst den ersten Anstoßzu dieser Erwerbs-Concurrenz. Kurz, das Receptiren, Arz-nei-Verkaufen und — wenn's Gott gefallig war — Curirenauf eigene Hand ward unter einer gewissen Klasse vonKaufleuten allmählig sehr gebräuchlich.

Natürlich machten gerade die Händler, welche ihrenVerkehr fast ganz auf Specereien, Arzneipflanzen, Wohl-gerüche, Farbewaaren u. dergl. beschränkten, und daher inder Kenntniß und technischen Behandlungsart dieser Gegen-stände bald einige Routine zu erwerben vermochten, sichauch am häufigsten der nur erwähnten Heil-Pfuscherei schu'-dig. Bereits die Geschichte des dritten bis sechsten Jahr-hunderts nach Chr. Geb. liefert mehrfache Belege hierzu.Denn so wie schon Plinius fHist. Xatur. XXXlV, II.)die Aerzte seiner Zeit darüber tadelt, daß sie, statt die Arz-neien nach dem Beispiel der älteren Heilkünstler selbst zubereiten, dergleichen oft sogar ohne gehörige eigene Kenntniß