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ganz unleserlicher Aktenstücke zu erblinden, für unserezahlreichen Staalsbeamten immer stärker hervortrete —sich jedenfalls verzehnfachen wird, wenn erst die steifen,ungelenken Kritzeleien unserer jetzigen Stahlfeder-Schreib-schüler sich in das wirkliche Geschäftsleben eingedrängthaben werden.
IV
Die Anwendung der Bleistifte.
Unsere jetzt so allgemein üblichen Bleistifte werdenbekanntlich aus dem Mineral verfertigt, welches unter demNamen Reißblei, Wasserblei oder Graphit eineStelle in den Systemen der Mineralogen behauptet. DiesesReißblei wird in offenem starken Feuer so völlig verzehrt,daß davon nur ein wenig Eisen- und Kiesel-Erde übrigbleibt. Von Blei aber enthält es gar nichts in sich,und der Name Reißblei läßt sich nur daher erklären,daß man den äußeren Schein der damit gemachten blei-farbigen Schrift zu bezeichnen suchte. Je feiner und reinerdie dadurch hervorgebrachten Schriftzüge ausfallen, desto höherist das Rcißblei zu schätzen. Die so erlangte Schrift empfiehltsich besonders deshalb, weil sie an sich ziemlich dauerhaftist, und sich nicht leicht von selbst verwischt, wohl abervöllig ausgelöscht werden kann, wenn man dieß bewerk-stelligen will. Auch kommt in Anschlag, daß der Bleistiftsich beim Schreiben weit schneller und bequemer gebrauchen