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2 (1842) (1842)
Entstehung
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XI

Die Erfindung des Porzellans.

Schon in der ältesten Zeit mußte es der menschlichenKunstfertigkeit sehr nahe liegen, sich irdene Gefäße ausThonerde zu bilden. Eine Zeit lang begnügte man sich,diese rohen Erzeugnisse der plastischen Kunst, die man baldnicht mehr aus freier Hand formte, sondern auf der gewißsehr zeitig erfundenen angeblich von Anacharsis herstam-menden Töpferscheibe schuf, durch bloßes Trocknen amFeuer hart genug zu einstweiliger sicherer Aufnahme vonFlüssigkeiten zu machen- allein sobald letztere von scharfer,ätzender Beschaffenheit waren, bot ein nur so getrocknetes,irdenes Gefäß viel zu geringe Festigkeit dar, als daß mannicht allmählig auf den Gedanken hätte kommen sollen,hierdurch einen glasur-artigen Uebcrzug nachzuhelfen").

*) Auf Beides verfiel man allerdings verhältnismäßig zeitig:indessen giebt es noch jetzt Neger-Stämme in Afrika, welche nichteinmal die Töpferscheibe kennen, sondern ihre irdnen Gefäße, nach-dem der Thon durch häufiges Schlagen geschmeidig gemacht wor-den, mit den Fingern formen, und diese Knnstproducte dann beiStrohfeuer hart brennen; gerade so, wie bei ihnen der Weber vierPfähle in die Erde schlägt, zwischen diesen seine Fäden ausspannt,und dann andere dergleichen mit den Finger» durchzieht.

Gesch. d. Erfind. 2. Bd.