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2 (1842) (1842)
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untersinken, und sich auf dem Boden der Seen zu einerharten Schicht anhäufen.

Die Uscrbewohner von Landseen konnten unmöglichlange ohne alle Kenntniß von dieser Natur-Erscheinungbleiben, und sobald sie dieselbe wahrnahmen, lag ihnender Versuch, diese Salzkruste beliebig zu benutzen, schonan sich sehr nahe, selbst abgesehen davon, daß gerade inGegenden, die mit Landseen ausgestattet sind, das Quellsalzseltener vorzukommen pflegt.

So finden wir denn, daß namentlich in Rußland,wo es so zahlreiche Landseen giebt, die Bodenkruste derselbenschon seit alten Zeiten als ein unerschöpfliches Salzmagazindient; was um so leichter geschehen kann, da dieses Land-seesalz gar keiner wcitcrn Bearbeitung bedarf, sondern sichsofort zur Benutzung eignet, wenn die mit Gewalt aus-gebrochenen Stücke am Ufer der Lufttrocknung ausgesetztworden sind, und durch diese die schlechteren Theile sichschon von selbst abgesondert haben. Nur etwas mehr grauerscheint das aus diese Art gewonnene Landseesalz, imUebrigen aber leistet es ganz gute Dienste.

Etwas mehr Mühe macht die Gewinnung des Meer-salzes. Sie wird an den Meeresküsten der heißen, undzum Theil auch der gemäßigten Erdstriche auf folgende Artbewirkt: man leitet das Mcerwafser durch einen kurzenEanal in ein flach gegrabenes Becken, verschließt dann denin's Meer gerichteten Ausgang des Canals, und läßt dieauf diese Art eingeschlossene Wassermasse langsam an derSonne verdunsten. Nach einigen Wochen wiederholt mandiese Operation durch zugelassenes neues Meerwasser, undso fährt man damit fort, bis in der, sich immer stärkerverdickenden Salzlake Krystalle anschießen. Letztere sammelt