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2 (1842) (1842)
Entstehung
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355
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verdichten; und da späterhin, im Jahre 1768, der Bau-meister Schröter, ein Zögling von Borlach, ein paartüchtige Kunsträder erbauetc, welche die Soole fünf Malhintereinander auf die Gradirhäufer Hoden, üderdieß aucheine halbe Stunde davon ein sehr starkes Braunkohlen-lager entdeckt ward, wodurch man die bisherige Holz-Consumtion in der Siederci fast zu vier Fünftheilen zubeseitigen vermochte, so kam das Salzwerk zu Artern sehrbald in den zweckmäßigsten Umschwung, in welchem es sichauch noch jetzt erhält, obschon es an Ergiebigkeit mit demDürrenberg nicht zu welteisern vermag *).

Einige Aushülfe wenigstens liegt für Länder, welchemit Quellsalz oder Steinsalz nicht hinreichend ver-sehen sind, in dem Lan dsee salze. Dieses findet sich inflachen Landseen, wenn in deren höher liegenden Umge-bungen Steinsalzlager vorhanden sind, in welchennatürliche Quellen Salz auflösen und dasselbe den Land-seen, in die sie einmünden, allmählig zuführen. Man istjetzt über diese Thatsache um so mehr im Klaren, da manbereits ausgemiltelt hat, daß auch das Quellsalz seinenStützpunkt in solchen localen Stcinsalzlagern hat. Danun im Sommer viel Wasser aus den Landseen durch dieSonne verdunstet, so daß das zurückbleibende nicht imStande ist, dem in ihm aufgelösten Salze das Gleichge-wicht zu halten, so krystallisirt sich letzteres an der Ober-flache solcher Seen zu kleinen Rinden, die später zerbrechen,

») Ruch hierbei sind, außer den, in Schümanns angeführtemLericon, Bd. ll. S. 193—199, über Artern befindlichen Notizeneinige nngedruckte Angaben berücksichtigt worden.

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