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2 (1842) (1842)
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man sodann, stapelt sie zum Trocknen auf, und erhält,nachdem die flüssigen Theile vollends abgelaufen sind, einzwar etwas unscheinbar aussehendes, aber doch ziemlich gutdie Stelle des Quellsalzes vertretendes Product.

Diese Gewinnungsart ist besonders in Spanien undPortugal üblich, und zum Theil auch in Frankreich,wo man das Herbeiziehen des Meerwassers in die gegra-benen Erdbecken noch durch besonders angebrachte Schöpf-ender zu unterstützen pflegt, während man zugleich nichtein Erdbccken, sondern mehrere hintereinander anlegt,die sämmtlich durch Canäle verbunden sind, und die Salz-brühe nach und nach aufnehmen, damit das Trocknendesto schneller von Statten gehe.

In England treibt man die Verdunstung des Meer-wassers an der Luft häusig nur bis zu einem gewissenPuncte^ und setzt es dann noch dem gewöhnlichen Sie-dungsprocesse aus*).

Das Steppensalz, welches in den heißen Erdstrichenals eine Art von Krpstall in den dort zahlreichen Sand-wüsten oder Steppen nicht selten sich erzeugt, indem esda aus der Erde ausschwitzt, wo ehedem wahrscheinlichSalzseen gestanden haben, wird um so mehr von den um-wohnenden Völkern zum Gebrauch gesammelt, da andereSalzquellen wegen der Trockenheit des Himmelsstrichs^ dortzu mangeln pflegen. Beispiele liefern in Amerika mehrereGegenden von Brasilien und Paraguay, in Afrika aberdie westlich von Abyssinien liegende Ebene von Dankali.

H Vergl. im Bezug auf manche Eigenthümlichkeiten des eng-lischen Verfahrens bei der Salzbereitung: Dundonald's Gedankenvon der gegenwärtigen Bereitung des Kochsalzes, dessen Handel n.s. w. Aus dem Englischen. Leipzig 1787. 8.