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2 (1842) (1842)
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in so unwissende Hände, und die Psännerlchaften zu H<?lle,zu Schönebeck bei Magdeburg und zu Frankcnhauscn imSchwarzburgischen setzten aus Neid so vielfache Jntriguenwider das Aufkommen von Artern in Bewegung, daß diedasige Saline bald wieder still stand; zumal, da einige, vondiesen Auslandern bestochene churfürstliche Räthe zu Dresdenkein Bedenken trugen, bei Johann Georg I. den Vorwandgegen den thätigcren Betrieb dieses Salzwcrks geltend zumachen, es sey viel vortheilhafter, das zum Salzsiedennöthige Holz auf der Saalflöße nach Halle zu schassen,und dort zu hohen Preisen zu verkaufen! — So kames denn dahin, daß man endlich das ganze Werk zu Arternum den Einkaufspreis wieder an die Psanncrschast zu Fran-kenhausen überließ.

Sachsen hatte, da auch die übrigen thüringischen Salz-werke verfielen, wahrscheinlich noch lange das so unentbehr-liche Salz für theures Geld im Auslande kaufen müssen,wenn nicht der brave Borlach sich der Sache angenom-men hatte.

Die Frankenhausener Pfännerschaft hatte nach abge-schlossenem Kaufe das Werk zu Artern ganz und gar ein-gehen lassen, und die Quelle floß langst wieder unbenutztin die Unstrut, als Borlach im Jahre 1722 — kurznach Beendigung seines ersten, oben nicht erwähnten,in die Jahre 1718 und 1719 fallenden Aufenthalts inWieliczka — zu Folge der in Dresden erhaltenen Bewil-ligung, zu Ariern erschien, die Quelle östlich von der Stadtneu fassen ließ, und schon 1726 die erste Dorn-Gra-dirung anlegte. Dieses holzsparendc Mittel wirkte so gut,daß es für Vorlach bald möglich ward, die an sich etwaswässerige Soole ohne allzu großen Aufwand gehaltvoll zu