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2 (1842) (1842)
Entstehung
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hundert Fuß statt, und dreizehn Schächte, von denen einersogar mit einer Treppe von beinahe fünfhundert Stufenversehen ist, führen zu den großen FelsenhaUcn im Innern,die ganz allmahlig durch das Sprengen und Aushauendes Salzgesteins entstanden sind, weil man beim Fortrückender Arbeit überall regelmäßige Pfeiler stehen ließ. Wahrenddas Fackellicht, in dessen Geleite der Beschauer umherwandelt, von den im matten Silberschein flimmerndenSalzfelsen mit dem wunderbarsten Farbenspiel zurückstrahlt,eröffnet sich seinem Auge der sonst nirgends wiederzufin-dende Anblick einer vollkommenen, unterirdischen Stadt.Auf den Straßen derselben begegnen ihm Fuhrwerke mitPferden, die nie mehr das Tageslicht sehen, und als höchsteZierde des Ganzen tritt ihm eine ausschließlich aus Salz-stcin gehauene Kapelle mit Altar und Bildsäulen ausgleichem Material entgegen. Wie zauberhaft das Schau-spiel einer völligen Illumination dieser unterirdischenHallen und Säulengange gewirkt haben müsse, was einigemal beim Erscheinen fürstlicher Personen in Wieliczka ver-anstaltet worden, ist leicht zu ermessen. Schon die mitgroßer Sorgsamkeit gemachte Nachbildung davon, welchevor ungefähr zwölf Jahren in mehreren Städten Deutsch-lands als Panorama gezeigt ward, gewährte einen herr-lichen Anblick.

Uebrigens hat die unterirdische Salzstadt bei Wieliczkavor andern unterirdischen Sehenswürdigkeiten, wie sie z. B.Pompeji und Herculanum bieten, den großen Vorzug vor-aus, daß nicht todte Ruinen dem Beschauer entgegen treten,sondern die ganze Anlage als ein wahrhaft wohnlicherPlatz erscheint, welchem die ununterbrochene Berufsthätig-keit von mehr als neunhundert, zum Theil hier in der