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2 (1842) (1842)
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schließlich von den, in ihrem Gebiete befindlichen Salz-gebürgen entnehmen, ohne sich mit der Aufsuchung fließen-der Sulzquellen zu bemühen. So wird z. B. in Peruder am Huallaga - Flusse befindliche Steinsalzberg NamensSaliner de Uchiza von dem Volksstamme der Cholonen,und ein anderer Berg dieser Art, Namens Sali na dePilluana, von dem dort hausenden Stamme der Lamistas,nicht nur fortwährend zum eigenen Bedarf benutzt, sondernder Ertrag dieser Salzlager sogar zum Tauschhandel ver-wendet, und dieses Geschäft mit so viel Erfolge betrieben,daß die zuletzt genannte Nation auf diesem Wege selbstzu einem gewissen Grade von Wohlhabenheit und Culturgelangt ist. Und diese Volksstamme denken nicht im Ge-ringsten daran, das ihnen nöthige Salz sich aus flüssigenSalzquellen zu verschassen, obwohl es an den letztern injenem Gebiete durchaus nicht fehlt.

Die vorerwähnten südamerikanischen Steinsalzlager ge-hören zu der Klasse der hoch zu Tage ausgehenden, derenes auch anderwärts mehrere von bedeutendem Umfang giebt;indessen ist die zweite Elasse, die der bedeckten Lagerdieser Art, welche sich mehr oder weniger unterhalb derErdoberflache finden, noch um vieles zahlreicher; und dasmerkwürdigste davon ist das doppelte Steinsalzlager zuWieliczka und Bochnia im österreichischen KönigreicheGalizien. Die Reichhaltigkeit desselben ist wahrhaft uner-schöpflich, und die ganz bergbaumaßig stattfindende Bear-beitung hat seit dem zwölften Jahrhunderte stets ihrenFortgang gehabt. Der hier liegende Salzflötz, der übrigensbis ziemlich an die Erdoberfläche reicht, hat angeblich überacht tausend Fuß Länge und über vier tausend Fuß Breite;die Bearbeitung findet jetzt schon in einer Tiefe von acht-