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namentlich Gottfried und Karl Hänel in Schneeberg,Eisenstuck und Comp, in Annaberg, G. F. Bach sel.Sohn in Buchholz, Leistner und Sohn in Groß-Pöhlau. A., sich auch um das Entstehen und die Fort-Erhaltungder Kloppelschulen sehr verdient gemacht haben, und nochmachen. Letzteres geschieht namentlich dadurch, daß mehrerevon diesen Handelshäusern als Verleger der in den Klöp-pelschulen gefertigten Arbeit den kaufmännischen Vertriebderselben in bestem Gange erhalten, und durch ihre weitverzweigten Verbindungen neu versuchte technische Fort-schritte bei dem mercantilischen Publikum in Cours zubringen wissen.
In der That ist es. ihnen hiermit in neuerer Zeit sehrgut gelungen. Der frühere, althergebrachte Geschmack hierinwar durchaus nicht edel genug, und die bloße Nachahmungsteifer, altfranzösischcr Muster konnte auf die Länge auchkein befriedigendes Resultat gewähren. Seitdem aber diefreie Handzeichnung dem Spitzen-Muster-Bedarf dadurchvollkommen zu genügen versteht, daß sie selbst den sehrabenteuerlichen Einfällen des allerneuesten Rococo-Geschmak-kes sich anzuschmiegen sucht, ist schon viel Schutz gegendie früheren Einwendungen der Altmodigkeit im Desseinu. s. w. gewonnen.
Im Betreff des Erwerbs und innecn Geschäftswesensbei der Klöppel-Arbeit bemerken wir Folgendes:
Ein Kind kann damit wöchentlich vier bis sechszehnGroschen, und ein geübtes erwachsenes Klöppelmädchen ineben dieser Zeit 20 Groschen bis einen Thaler und achtGroschen verdienen, je nachdem die vorgelegten Muster leich-ter oder schwerer sind. Doch ist der größere oder geringereErwerb nicht blos hiervon abhängig, sondern auch von