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bemüht war, durch pädagogisch-zwcckmäßige Einrichtungderselben, dem Sinn für Ordnung, Fleiß und Gewerbs-thäligkeit überall auch eine moralisch-gute Richrung zugeben. Es mußten auch diese Institute um so mehr An-klang finden, je bestimmter ehrenwerthe Menschenfreundedarin eine Gelegenheit entdeckten, manche bei der herge-brachten Klöppel-Arbeit in den gewöhnlichen Schulenfast unvermeidliche Uebelstände, worunter die übermäßigenervenschwächende Anstrengung ganz kleiner Kinder nichtder geringste war, aus diese Art ohne vieles Geräuschaus dem Wege zu räumen.
So kam es, daß diese Institute, um welche sich diehochachtbaren erzgebürgischen Frauen-Vereine sehrviel Verdienste schon erworben haben und noch erwerben,während ihnen jetzt auch eine directe Unterstützung vonSeiten der Regierung zufließt — fast durch das ganzeOber-Erzgebürge und Voigtland sich immer erfreulicherverzweigten. Es finden sich solche Schulen jetzt nicht nurzu Schneeberg, dem gegenwärtigen Hauptsitze derSpitzen-Klöppelei und des Spitzcnhandels, sondern auchzu Annabcrg, Oberwiesenthal, Groß-Pöhla, Schwarzenberg,Krottendorf, Johann-Georgenstadt, Neustädtel, Aue, Ritters-grün und Neustadt.
Da überall in diesen Instituten sorgfältiger Unterrichtim Muster-Aeichnen erlheilt wird, so ist dadurch fürdie Erreichung der Absicht, welche zuerst den Wunsch nachBegründung solcher Anstalten hervor rief, sehr wohlbegrün-dete Gewähr geleistet. Oefsentliche Anerkennung verdientes übrigens, daß die seit langen Jahren in Flor stehenden,erzgebirgischen Handelshäuser, die überhaupt dem Spitzen-Klöppelwesen von jeher wohlihätigen Beistand geleistet, wie