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zumal, da man ja ohnedieß nicht bei jeder Art des Unter-richts alle Kinder zugleich beschäftigen konnte, und mancheLehrgegenstände eine mechanische Nebenbeschäftigung dieserArt sehr wohl »erstatten. Auch entsprang zugleich hierausder Vortheil, das Stillsitzen während der Schulstunden zusichern, und überdieß die Kinder an Arbeitsamkeit zu ge-wöhnen.
Halb und halb wurden auf diese Art schon die ge-wöhnlichen Elementar-Schulen nach und nach zugleichKlöppel-Schulen. Indessen ging man bald noch einenSchritt weiter.
Da nämlich mit der größern Ausbreitung und verhält-nismäßig sich steigernden Einträglichkeit des Spitzenhandelsder Wunsch immer lebhafter werden mußte, die Gefahrenckwaniger Eoncurrenz von ähnlichen Handels-Artikeln imBoraus möglichst dadurch abzuwenden, daß man in denMustern und Zeichnungen der Spitzen mit der zu-nehmenden Verfeinerung des Mode-Geschmacks bestensSchritt zu halten suchet so kam man mit der Zeit ausden Gedanken, eigene kunstgerechte Klöppelschuleneinzurichten. Denn, daß die Privat-Klöppelschulen,welche bis dahin von einzelnen bejahrten Frauenzimmernzum alleinigen Unterricht kleiner Mädchen in der Spitzen-arbcit begründet worden waren, der Erfüllung des nurerwähnten ästhetisch-technischen Entzwecks nicht zugenügen vermöchten, sprang deutlich in die Augen.
Die ersten technischen Klöppelschulen wurden währenddes Brodthcuerungs-Nolhstandcs im Jahre 1817 durchfreiwillige Beiträge ins Daseyn gerufen, mit deren Hülseman dem künftigen Erwerbe der niederen Klasse eine zeit-gemäße Nachhükse zu gewähren suchte, indem man zugleich