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2 (1842) (1842)
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-nicht wenige Individuen dieser Nation in der Absicht, dasBergwesen genauer kennen zu lernen, und erhielten dadurchGelegenheit, auch den neuen Handels - Verkehr mit denSpitzen in das Auge zu fassen. Auf beiderlei Weise wurdendiese letzter» dem industriellen Gesichtskreise des Auslandesso nahe gelegt, daß die erzgcbürgischen Klöppel- und Spitzen-Herren sehr bald Terrain für weiteren Verkehr in dieFremde sich eröffnet sahen. Insbesondere soll der Ent-schluß eines Schotten, Namens Euningham, sich umdas Jahr 1580 zu Annaberg als Kaufmann nieder zulassen, und namentlich auch geklöppelte Spitzen vonda aus durch seine hausircnden Landsleute in aller HerrenLänder zu versenden, sehr viel zur Verbreitung dieses Han-delszweigs beigetragen haben *).

Da der Verdienst bei dieser Arbeit so gering ist, daßnur eine sehr große Fertigkeit in der Handhabung desdabei üblichen Mechanismus einige Bürgschaft für nichtganz brotlosen Erwerb dabei zu gewähren vermag, so mußteman von Anfang an darauf bedacht seyn, die Einübungdafür so frühzeitig wie möglich zu beginnen. Des-halb ward es üblich, schon Kinder von vier bis fünfJahren zum Klöppeln anzuhalten, und sie diese Beschäf-tigung nicht blos außer der Schule, sondern auch in der-selben, während des Unterrichts, vornehmen zu lassen. Aufdiese Weise allein wurde es möglich, diesen Kleinen dienöthige Fertigkeit so zeitig beizubringen, daß sie ihnen nach-her ganz zur Gewohnheit ward-, auch konnten so die ärm-sten schon während des Unterrichts etwas Geld verdienen;

H Noch lange nachher führten, mit Bezug hierauf, die Spitzen-händler im Mnnde des Volks den Namen: Spitzen-Schotten.