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Allen historischen Nochrichten zu Folge Hot mon sehrlange vergebens noch einem solchen Thon gesucht.
Feine weiße Tbonorten zu kunstvollen Töpferarbeitenhoben freilich die Alten schon gekonnt! allein dos Beste,was sie hierin erreichren, ihre sogenannten V->5-r INurrliin»,waren nach Allem, was wir davon wissen, weder so feuer-beständig und Hort, wie unser Porzellan, noch mit demglosartigen Ueberzuge des letztern ausgestattet. Wenigstenszeigen die hier und da aufgefundenen noch jetzt in einigengroßen Naturalien - Kadinetten vorhandenen sogenanntenhetrurischen Gefäße der schönsten Art, welche manhier und da für Vss-l Uurrkina ausgegeben hat, durchausNicht die Eigemhüml'chkeit des jetzigen Porzellans; undsollten die wirkl chen Vvüa Nurrliin.i von anderer Artgewesen scyn, als jene hetrurischen Gefäße, so bliebe immernoch der Stein des Anstoßes übrig, daß in den Nachrichtender alten Klassiker über diese V -rsa äußerst Wenig einhaltenist, was den Alterrhumskcnncr bestimmen könnte, sie ohneSchwanken für eine Act von Porzellan-Gefäßen zu erklaren;so gewiß es auch ist, daß namentlich zu den Zeiten desKaisers Augustus diese V.'isa Iklurrliina bei den Römernder allgemeinen Beliebtheit und unleugbaren Kostbarkeitwegen ganz dem Gold- und Silber-Geschirre gleich ge-achtet wurden.
Indessen läßt sich aus den bisher über die VssaHlurrstina angestellten archäologischen Untersuchungen wenig-stens soviel abnehmen, daß sie mit vieler Kunst aus einemsehr feinen, compacten Thon verfertigt waren, und daß dieglren römischen Künstler der Aufsindung wirklicher Por-zellan-Erde schon sehr nahe gewesen sind. Es ist be-kannt, daß die allrömischen Kunstlöpfer und Mvdellirer
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