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2 (1842) (1842)
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verknüpften Kirchgänge in den größeren Kirchensprengelndurften Handelsleute von einer gewissen Art nicht fehlen;denn essen und trinken mußten die müden Pilger ge-wöhnlich gleich bei der Ankunft an Ort und Stelle, wennsie überhaupt fähig seyn wollten, die Seelenspeise des kirch-lichen Trostes recht zu genießen; und auf dem weiten, oftmehrfach beschwerlichen Wege, wo damals nirgends einegastliche Herberge sich darbot, konnte die Mehrzahl um soseltner eignen, großen Proviant-Vorrath mit sich führen,je häufiger die wallfahrtenden Familien sich mit ihrenKindern beladen mußten, wenn diese nicht unterdessendaheim ohne Schutz und Obhut mit Hunger und Gefahrkämpfen sollten: auf der andern Seite aber vermochten dieKirchorte selbst hinreichenden Mundvorralh für mehrerehundert gleichzeitig zuströmende Ankömmlinge höchst seltenzu gewähren. Es blieb also nur der Ausweg übrig, daßHandelsleute aus der Fremde zunächst mit Eßwaarenu. dcrgl. wenigstens am Vorabende der Sonn- und Festlagein den Kirchorten sich einfanden, und diese Handels-Artikelfür die ankommenden Pilger im Voraus bereit hielten.

Indessen mußten sich an die Fürsorge für das ersteLebens-Bedürfnis allmählig auch andere Rücksichten an-schließen. Die Pilger hatten mitunter wohl auch Kleidungu. f. w. nöthig; und da sie an den Kirchorten zwar Hand-werker fanden, die sich mit hierauf bezüglichen Arbeitenabgaben, dennoch aber bei diesen an einen reichen Vorrathvon rohen Stoffen hierzu damals durchaus nicht zu denkenwar: so gaben sie natürlich bald genug ihren Wunsch zuerkennen, daß außer den Eßwaaren auch anderer Hausbedarfhier für sie bereit gehalten werden möchte. Diese Gelegenheit,ansehnlichen Gewinn zu machen, wurde daher von specu-