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lativen Händlern gar zeitig benutzt, und Krambuden ver-schiedener Art waren bald etablirt.
Damit trat denn nun schon der wirkliche Markthandelin's Leben; es kamen jedoch noch viele andere Umständehinzu, die ihm zeilig Ausdehnung und Festigkeit gaben.
So konnte es z. B. der Aufmerksamkeit der Kirchen-Behörden, Klöster-Vorsteher, Aebte, Bischösse u. s. w,, unterderen Augen und Leitung die regelmäßigen Kirchen-Ver-sammlungen stattfanden, unmöglich entgehen, daß vieleKirch-Pilger um so häusiger und williger sich dabei einfindenwürden, je mehr man darauf Bedacht nähme, daß sie beidiesem Anlaß zweierlei auf einem und demselben Wegemit einander verbinden, d. h., den Kirchgang abwarten, undgleichzeitig auch allerlei Einkäufe für sich besorgen könnten.Da nun diese geistlichen Behörden und Vorstände — auchabgesehen von ihrer höheren religiösen Verpflichtung —mehrfaches Personal-Interesse daran hatten, die kirchlichenVersammlungen recht zahlreich und eifrig besucht zu sehen:so lag es ihnen natürlich sehr nahe, durch Begünstigungsolcher Einrichtungen, wodurch die Erreichung jenes Doppel-zwecks wesentlich erleichtert ward — indirect auch die Frequenzder Kirchen-Besuche zu erhöhen. Sie fanden sich daherleicht veranlaßt, zum Besten fremder Handelsleute, die sichim Voraus anheischig machten, namentlich zu gewissenFest- und Heiligen-Tagen, deren Wiederkehr durch besondereKirchen-Feierlichkeiten interessant gemacht zu werden pflegte,an Ort und Stelle zu verweilen — vom Landesherrn selbst,oder wenigstens vom nächsten Schutzherrn dieser Kirche,Ortschaft oder Gegend, freie Geleits-Briefe auszu-wirken. Letzteres war um so nöthiger, je weniger es injenen fehdelustigen Zeiten an kriegsgewohnten Mannern