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auch, bei Einführung des Christenthums, die ersten Kirchenan, da diese hierdurch etwas Schutz erhielten, und die Ver-theidigung seiner gottesdienstlichen Anstalten jedem neu er-worbenen Christen zur strengsten Gewissenspflicht gemachtwar. Anfangs wurden freilich auch diese Kirchen nurvon Holz erbauet, und ihnen nur eine oder ein Paardürftige Wohnungen für den Bischoff oder Pfarrer undderen Gehülfen beigegeben: doch ließ die genügsame Ein-fachheit jener Zeiten sich dadurch nicht irren, wenn nurder Hauptzweck erreicht ward, daß das kirchliche Gebäudeselbst geeignet war, bei den sonn- und festtaglichen Ver-sammlungen wenigstens die Mehrzahl derer aufzunehmen,die mit ihrem Gottesdienst an dasselbe gewiesen waren.Da jedoch immer dergleichen Kirchen in der ältesten Zeitnoch selten waren, so waren die Sprengel für dieselbenanfangs sehr groß und ausgedehnt. Es mußte daher beiden kirchlichen Versammlungen — deren regelmäßiger Besuchdamals bekanntlich für weit unerläßlicher gehalten ward,als jetzt — an Sonn- und Festtagen meistens eine ziem-lich große Menschen-Menge zusammenkommen. Diese soordnungsmäßig wiederholten Zusammenkünste vieler Men-schen an einem und demselben Orte gaben zuerst An-laß, daß sich daselbst Leute einfanden und niederließen, dieirgend ein Handweck oder eine Kunst verstanden; weil siedie nächste Aussicht hatten, hier mit ihrer Arbeit undHülfe in kurzer Zeit sich Geld zu verdienen. Denn vondem äußersten Ende des großen Kirchensprengels langtendie Kirchenbesucher oft erst nach mehreren Tagereisen durchmenschenleere Gegenden bei ihrer Kirche an, und erschienendann mitunter in einem Zustande, rückstchtlich dessen frem-der Beistand mit allerlei Bedürfnissen und Arbeit ihnen