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2 (1842) (1842)
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und daß also, je weniger sich ein Fortbestehen cultivirtcrStaaten ohne Handel denken läßt, um so gewisser auchMeß- und Jahrmarkts-Verkehr in allen solchen Staatennoch ferner sich erhalten muß.

Da jedoch in neuerer Zeit dem deutschen Mittelstandenicht selten durch die Andeutung bange gemacht wordenist, als habe das Meß- und Jahrmarktswesen sich völligüberlebt, so scheint es von praktischem Interesse für dieBeruhigung gewerbfleißiger, und darum höchst achtungs-werther Bürger bei dem, vom Meß- und Marktwesengar sehr abhängigen commerciellen Theile ihres Prosesstons-Verkehrs, den Ungrund der erwähnten Andeutung durcheine nähere historische Erläuterung des obigen Satzes deut-lich nachzuweisen, und also in einer kurzen Geschichte desdeutschen Meß- und Jahrmarkts-Verkehrs dessen innigenZusammenhang mit dem Handel überhaupt so klar wiemöglich in das Licht zu stellen.

Der Ausgangspunct dafür muß jedenfalls von einerin wenige Worte gefaßten Charakterisirung der ersten Grund-lagen des deutschen Städtewesens überhaupt ent-nommen werden: denn Meß- und Markt-Verkehr ist stetsein Theil des städtischen Gewerbes gewesen.

Allen davon noch vorhandenen historischen Zeugnissenzu Folge waren die ältesten deutschen Städte nichts An-deres, als ein Hausen dicht an einander gebaueter Hüttenvon Holz und Lehm, mit einem Erdwall und Graben zumSchutz für Weiber, Kinder und Heerde» gegen die in derZeit vom neunten bis vierzehnten Jahrhunderte so häufigvorkommenden Streifzüge raubsüchtiger Feinde. In demnächsten Umkreise solcher Burgen — die ihren Namenvon der Bergung der Habe empfingen — legte man nun