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2 (1842) (1842)
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stahl, und Brennstahl oder cämentictem Stahlmachen.

Bei dem Schmelz stahl wird die Verwandlung desEisens in Stahl schon während des Schmelzprocesscs selbstherbeigeführt, den man in der Regel schon mit dem Eisen-stein, als dem natürlichen hier fraglichen Mineralproducrvornimmt, obwohl man mitunter auch das aus dem Eisen-stein bereits gewonnene Roheisen hierzu verwendet. DerBrennstahl dagegen wird durch die sogenannte Cämen-lation herbeigeführt, d. h. durch kunstgerechtes Aus-glühen, dessen Handgriffe an vielen Orten noch geheimgehalten werden.

Die Schmelz-Operation war den Alten, in so weit siemit Roheisen vorgenommen wurde, bereits bekannt; dieCämentalion dagegen scheinen sie nicht gekannt zu haben;rind es ist auch ungewiß, zu welcher Zeit man zuerst aufdiese zweite Bereitungsart des Stahls verfallen sey. Be-kanntlich ist der cämentirte Stahl weit harter, aber auchweit spröder, als der nicht cämentirte; und hieraus erklärtsich's auch, warum die alten Schriftsteller im Bezug aufdie Verarbeitung des Stahls Ausdrücke brauchen, die aufeine verhältnißmäßig weit geringere Sprödigkeit desselbenhindeuten, als wir jetzt daran wahrnehmen").

Nicht unerwähnt mag bleiben, daß nach der Erzählungdes Diodor von Sicilien und des Plutarch, beiden alten Celtiberiern in Spanien eine ganz sonderbareWeise, den Stahl zu bereiten, üblich gewesen scyn soll.

") Vergl. die Anmerkungen von Beckmann zu seiner Ausgabevom Aristoteles <Io »usciiit. miriil». 4N. und <ie moteuro-loxia, IV, 6.