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und die Franzosen ihr »vier sich gebildet — eigentlich diescharfe Schneide eines Werkzeugs bedeutet, so liegt hierinein sehr bestimmter Wink darüber, daß ursprünglich dieKunst der Scahlfabricalion sich, wie wir schon oben be-merkten, blos auf die Verstählung der eigentlichen schnei-denden Theile von eisernen Werkzeugen beschrankte, wobeidie kunstgerechte Bearbeitung des glühenden Eisens durchden Hammer wahrend der wiederholten Avlöschung des-selben in kaltem Wasser höchst wahrscheinlich die Haupt-sache ausmachte, weil hierbei der Kohlenstoff aus den zumRoth- und Weißglühen verwendeten Kohlen die beste Ge-legenheit hatte, sich positiv wirksam zu zeigen, und alsodie Veränderung des Eisens in Stahl herbei zu führen.Daß schon beim Homer (O'hss. IX, 391.) diese Artvon Verstählung vorkommt, zeugt für ihr hohes Alterthum.Auch Sophokles 720.) nennt einen unbarm-
herzigen Menschen harr, wie abgelöschtes Eisen. UebrigenSverband sich hiermit im Alterthum noch der Glaube, daßes rücksichtlich der Wirksamkeit dieser Ablöschung gar sehrauf die besondere Beschaffenheit des Waffers ankomme;und einige Flüsse und Brunnen waren deshalb vorzugs-weise in so großem Rufe, daß in ihrer Nähe, wenn sieauch mitunter sich sehr entfernt von den Fundgruden dcSEisenerzes befanden, doch eben aus jener Ursache Stahl-hütten angelegt wurden*).
Die jetzige doppelte Art und Weise, Stahl zu be-reiten, wird schon durch den Unterschied bezeichnet, denunsere Metallurgen zwischen Schmelz stahl oder Roh-
*) Beispiele liefern PliniuS, »ist. nat. XXXIV, 14 undJustin, »ist. XI.lV. 4.