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Hierdurch war die hauptsächlichste, doppelte noch jetztübliche Verwendung des Reißbleies schon deutlich bezeichnet.
Mit der Verbreitung der Aeichenstifte aus diesem Ma-terial muß es jedoch ziemlich langsam gegangen sepn; dennsonst würde man nicht in der Fortsetzung der Aldro-vandischen Naturgeschichte von 1648, S. 167, aus-drücklich einen vergrößerten Nachstich von der GesnerschenAbbildung des Bleistifts gegeben, und so indirekt dessenErfindung für etwas besonders Neues und Merkwürdigeserklärt haben. Ja, selbst die Verwendung des Reißbleieszu den Schmelztiegeln scheint mehreren Mineralogen desssebenzehnten Jahrhunderts, wie z.B. dem G. Agrikola,Ath. Kircher u. A., welche doch der Jpser und PassauerTiegel dieser Art schon erwähnen, noch unbekannt gewesenzu seyn; auch sagt Beckmann, der sich als Hannoveranerdoch gewiß hierum sehr genau bekümmert hatte, a. a. O.,Bd. V. S. 245, ausdrücklich, er könne nicht angeben,seit wie langer Zeit die Gruben bei Leizersdorf imhannöverischen Gebiete bearbeitet würden, welche das Reiß-blei zu den vorgenannten Schmelztiegeln liefern; auch habeer eben so wenig etwas darüber auffinden können, zu welcherZeit die, an Neißblei von bester Sorte bekanntlich sehrergiebigen Gruben in der englischen Grafschaft Eumberlandzuerst eröffnet worden seyen. Nur so viel bemerkt er überdiese letztern, daß sie zehn englische Meilen von der StadtKeswik in dem Borrowdale-Gebürge lägen, und daß dieFamilien, zu deren Grund-Eigenlhum sie gehörten, zuFolge einer unter einander selbst getroffenen obrigkeitlichbestätigten Uebereinkunft, nur alle sieben Jahre einmaldieselben eröffnen, auch stets nur ein gewisses Quan-tum an Mineral daraus entnehmen dürften, um deren