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2 (1842) (1842)
Entstehung
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laßt, als jede Farbeerde, als Kohle, oder sogar alsTinte.

Daß man also, sobald man einmal auf dieses Schreib-material verfallen war, es auch sorgsam beibehielt, ist garleicht zu erklaren. Weit schwieriger dagegen ist die Ent-scheidung der Frage, wie frühzeitig man die Anwen-dung der Bleistifte versuchte; und um sich nur einiger-maaßen genügend hierüber auszusprechen, bleibt nichtsübrig, als auf einige alte Gewohnheiten bei VerfertigungSon Abschriften zurückzugehen, deren die Geschichtschreiberder früheren Zeit hier und da gedenken.

Diefen Nachrichten zu Folge ist es nicht unbekannt,daß die gewerbsfleißigen Abschreiber werthvoller Hand-schriften schon vor mehr als tausend Jahren alsdann,wenn ihnen daran lag, mit ihren Abschriften durch Schön-heit und Regelmäßigkeit besondere Ehre einzulegen, sichfeine parallele Linien zogen, zwischen welche sie die Schriftso hineinsetztcn, daß der Hauptkörper der Buchstaben sichstets innerhalb dieser beiden Linien hielt: ein Doppcllinien-System, welches man in einigen Landern, wie z. B. inder Schweiz, beim ersten Schreibunterrichte der Kindernoch gegenwartig festhalt. Diese von den vormaligenSchreibekünstlern gezogenen doppelten Linien erkennt mannun noch jetzt in vielen alten Handschriften. Hausigmögen sie nur mit einem harten, scharfen Körper dempergament-ähnlichen Papiere eingedrückt worden seyn; oftaber haben sie eine wirkliche Bleifarbe. Im letzteren Fallekönnte man nun vermuthen, daß sie mit Reißblei von deruns bekannten Art gezogen waren, und den Gebrauch desletztern für eben so alt halten, als die betreffenden Hand-schriften. Allein dieser Schluß wäre voreilig. Denn auch