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2 (1842) (1842)
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seiner Reise von 1723.) von einem am persischen Meer-busen wachsenden Rohre, welches zum Theil noch jetzt inder Levante als Schreibrohr gebraucht und verkauft werde;woraus sich die Fort-Existenz seiner derartigen Anwendungfür den Anfang des achtzehnten Jahrhunderts ergäbe: undhöchst wahrscheinlich gehörte dieß in die fragliche, demklassischen Alterthume bekannte Gattung. Denn obschonEhardin keine botanische Beschreibung davon liefert, soerlauben es wenigstens seine Angaben über die Zurichtungdieses Rohrs, dasselbe mit dem gemeinüblichen Schreibrohrder Alten so lange für einerlei zu halten, als das Gegen-theil nicht erwiesen ist. Uebrigens scheint auch das vonTournefort (Th. II. S. 13k. s. Reise in die Levante)beschriebene, in der Gegend von Tiflis (in Georgien oderGrusinien) gefundene Rohr, von dem er selbst sagt, daßdie Türken ihre Schreibröhre daraus machten, eine demuralten Schreibrohre ähnliche Gattung gewesen zu seyn.Letzteres ist um so eher zu vermuthen, da der von Tourne-fort ausdrücklich bemerkte Umstand, daß dieses Schreiberohrnicht ganz hohl und leer scy, völlig mit dem übereinkommt,was Dioscorides von den alten Schreibe-Rohren sagt:sie seyen inwendig mit einer fleischigen Masse gefüllt.Höchstwahrscheinlich nämlich ist in beiden Fällen von ein-getrocknetem Marke die Rede, welches dem verkäuflichenRohre eben so noch inwohnt, wie sich in unfern Feder-spulen beim Aufschneiden die sogenannte Seele findet.

Die eigentliche Anwendung dieser Schreiberohre erfolgteauf die Art, daß man sie, gleich unfern Schreibefedern,spaltete und zuspitzte; allein jedenfalls vermochte man nichtso sauber, fein, ausdauernd und bequem damit zu schreiben,wie wir jetzt mit unsern Federn; weshalb denn auch späterhin