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2 (1842) (1842)
Entstehung
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Man begann also — lange zuvor schon, che das wirk-liche Papier erfunden ward —- auf weichere Stoffe mitgefärbten Flüssigkeiten zu schreiben; hierbei aber gab zu-gespitztes, elastisches Rohr einen weit bessern Griffel ab,als gewöhnliches Holz, Knochen, oder Metall; bis manspäterhin die Flügel-Federn mehrerer Vögel, und nochspäter vorzugsweise die Flügel-Federn der Gänse, derenwir uns noch bedienen, zu diesem Zweck verwandte.

Sonderbar ist es jedoch, daß zwar die zeitige Ver-wendung von natürlichem Rohr zum Schreiben mit Flüssig-keiten historisch feststeht, gleichwohl aber bis jetzt noch nichtsicher ausgemittelc worden, mit welcher Art von Rohrman eigentlich im Alterthum vorzugsweise geschrieben, undzu welcher Zeit man angefangen habe, statt der Schreib-röhre sich wirklicher Federn zu bedienen? —

Eine sichere Entscheidung über die erstere Frage —die wir zunächst in's Auge fassen wollen — ist um somißlicher, da die alten römischen Namen für die Rohr-Pflanzen, Lalitwus und /Vrunilo, ganz beliebig von höchstverschiedenen rohrartigen Gewächsen und Stängeln ge-braucht werden. So viel freilich wird von PliniussHist. not. XVI, 35 und 36.) berichtet, daß man dieschönsten, zum Schreiben dienlichen Rohrgattungen zu seinerZeit theils in Aegypten, theils auf dem Vorgebürge Knidusin Kleinasien, theils in Armenien finde, während das inItalien wachsende Rohr dieser Art zu schwammig undporös sey. Ob aber in den angegebenen Gegenden diesesehemals zum Schreiben gebrauchte Rohr noch jetzt sichvorfinde, darüber sind die meisten neueren Reisebeschreiberuns die näheren Angaben schuldig geblieben. Nur deraufmerksame C Harbin redet (Th. V. S. 49. der Ausgabe