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2 (1842) (1842)
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gedient hatte — auch das aus Italien entlehnte National-vergnügen des Kartenspiels wesentlich befördert ward, indemman auf die einzelnen Karlenblatter — ursprünglich inDeutschland mit dem sehr allgemeinen Namen Briefe,d. h. kurze Darstellungen (drevis «eil. ckoeument») be-zeichnet — an Figurenzeichnung u. s. w. Alles das über-trug, was man damals in diesem Fache zu leisten ver-mochte.

Die Zahl der Freunde und Verehrer des Kartenspielsnahm täglich zu, weil das Hauplverdienst desselben, ingrößeren, gemischten Gesellschaften eine gewisse Gleichheitder Jdeenrichtung auch bei denen hervorzurufen, diean sich von höchst verschiedenartiger Geistesbildung waren— selbst damals schon erkannt werden mußte, namentlichaber die während der Winterszeit unbeschäftigten Kriegsleuteeinen sehr gut unterhaltenden Zeitvertreib darin fanden.In demselben Verhältniß aber, wie eben darum theilsüberhaupt die Nachfrage nach Spielkarten täglich wuchs,theils deren Gebrauch von den höheren Kreisen der Gesellschaftallmählig aus alle mittleren und niederen überging, gewannauch die bald entstandene Zunft der Karten-Fabricantenimmer größere Consistenz und Bedeutung.

In einigen deutschen Städten, wie z. B. in Straß-burg, wo das Geschäft der Karten-Fabrikation vorzugsweiseAusdehnung gewann, ward dadurch bald eine THeilungder im natürlichen Bereiche dieser Zunft liegenden Arbeitenhervorgerufen: und eben dieser, an sich geringfügige Um-stand gab vorzugsweise Anlaß dazu, daß man von der