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2 (1842) (1842)
Entstehung
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gleichwohl hat schon der geistvolle Hommel gezeigt, daßer historisch ganz wohl begründet sey, und daß gerade vondiesem Gesichtspunkte aus der archäologischen Eigenlhüm-lichkeit des Kartenspiels besonderes Interesse abgewonnenwerden könne; während zugleich der innige Ausammenhangdes longobardisch - italianischen Lehnswesens mit dem deut-schen bei dieser Herleitung des Kartenspiels ein neueshistorisches Moment mehr für das Factum der Verpflanzungdes Kartenspiels aus Italien nach Deutschland darbietet").

Wie sich aber auch immerhin die Sache verhaltenmöge: als Resultat aus den, bereits von mehreren Schrift-stellern hierüber unternommenen, genaueren Forschungen istso viel gewiß, daß die allgemeine Beliebtheit des Karten-spiels bei den Nationen des Mittelalters den Künstlerndieser Zeit sehr natürlichen Anlaß geben mußte, die Karten-bilder in Holz zu schneiden, und auf irgend einem glatten,papierartigen Stoffe abzudrucken.

Daß man, um dieß mit einigem Erfolge thun zukönnen, sich vorher schon in dem Abdrucke von einfachen

*) Unter allen den Schriftstellern, die über den Ursprung desKartenspiels geschrieben, hat keiner mit dessen Erörterung sich soaußerordentliche Mühe gegeben, als der als Litterator berühmteehemalige Buchhändler Breit köpf in Leipzig, in seinem Versuch,den Ursprung der Spielkarten, die Einführung des LeiuenpapiereSund den Ansang der Holzschneidekunst in Europa zu erforschen,Leipzig 1784. 4. mit 14 schönen Kupfertafeln, welche unter anderninteressante Abbildungen von alten Tarock- und Piquet-Karten,so wie von einigen altdeutschen und chinesischen Blättern dieser Artenthalten. Die Hommel'sche Ansicht übrigens, über die bildlicheDarstellung der lehnrechtlichen sieben Heerschilde durch das deutscheKartenspiel, findet man in dem ersten Abschnitte der tibleotamentajuris keollalis dieses Juristen, Leipzig 1755. 4., S. 1—22.