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2 (1842) (1842)
Entstehung
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steht doch so viel fest, daß dieser Zeitvertreib schon in sehrfrühe Zeiten hinaufreicht, und seiner ursprünglichen Tendenznach, als eine symbolische Nachahmung des Krieges, wäh-rend der so kriegerischen Zeiten des Mittelalters bei mehrals einem Volke Anklang finden und einheimisch werdenmußte. Auch kann man allerdings noch einen Schrittweiter gehen, und sagen: Die spanische Benennung derKarten: lX»ipes, womit auch das gleichbedeutende Alt-italiänische verwandt sey, weise, der Etymologie zu

Folge, auf einen arabischen und überhaupt morge ir-ländischen Ursprung des Kartenspiels zurück; diese Ab-leitung werde auch durch die Araber selbst gerechtfertigt,da sie das Kartenspiel von den Jndiern erhalten zu habenbehaupteten; es sey also höchst wahrscheinlich, daß dieKarten, so gut, wie ihr Vorbild, das uralte Schachspiel —von den Jndiern zu den Arabern, von den Arabern zuden Spaniern, von diesen im dreizehnten Jahrhunderte zuden Jtalianern, und von letzteren wieder fast gleichzeitigzu den Deutschen, Franzosen und Engländern gekommenseyen (bei welchen letztern drei Nationen man sie seit derMitte des vierzehnten Jahrhunderts wirklich auf eine Arteingebürgert findet, die am natürlichsten auf den Empfangaus Italien hindeutet): und man dürfe sich insbesonderenicht darüber wundern, daß der stets kriegerische Sinn derDeutschen an dem Kartenspiel als Kriegsspiel großes Be-hagen gefunden, und ihm zugleich den Charakter einerSymbolik für das weit früher schon volksthümlich gewor-dene, auch mit der nationeUen Kriegsliebe eng zusammen-hängende Volks-Institut der „sieben Heerschilde"und des Lehnswesens aufgedrückt habe. Letzterer Um-stand ist bisher noch nicht ernstlich genug beachtet worden;