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weitere Erklärung, und schrieb später an Varnhagen: „Die Gründe meinerDedikation hat sie, glaub' ich, besser errathen, als ich selbst. Mir schienes, als wollte ich dadurch aussprechen, dass ich Jemandem zugehöre. Ichlauf' so wild in der Welt herum, manchmal kommen Leute, die mich wohlgern zu ihrem Eigenthum machen möchten, aber Das sind immer Solchegewesen, die mir nicht sonderlich gefielen, und so lange Dergleichen derFall ist, soll imnler auf meinem Halsbande stehen: ck'nppnrtisns ültanio Vni'ntmAsn." Die Briefe Rahel's an Heine sind leider fämmtlichbei einer Feuersbrunst im Hause seiner Mutter verbrannt; in einemSchreiben der Elfteren an Friedrich von Gentz findet sich jedoch ein wei-teres Zeugnis dieses anregenden Wechselverkehrs. Rahel hebt in dem vom9. Oktober 1839 datierten Briefe besonders die große Gabe des Stilshervor, welche Heine besaß: „Mit Bedacht sage ich Gabe. Eine, vondieser Art hatte Friedrich Schlegel (ohne seine Kunst und Gedanken); ichnannte Das immer ein Sieb im Ohr haben, welches nichts Schlechtesdurchlässt. Außer Diesem hat Heine noch viele Gaben. Er wurde unsvor mehreren Fahren zugeführt, wie so Viele, und immer zu Viele; daer fein und absonderlich ist, verstand ich ihn oft, und er mich, wo ihnAndre nicht vernahmen; Das gewann ihn mir, und er nahm mich alsPatronin. Ich lobte ihn, wie Alle, gern, und ließ ihm Nichts durch, sahich's vor dem Druck; doch Das geschah kaum; und ich tadelte dann scharf.Mit einem Male bekam ich fein fertiges, eingebundenes Buch von Hain-burg, wo er war, die Zueignung an mich drin. Der Schlag war ge-schehen; und nur darin konnte ich mich fassen, dass ich schon damalswusste, dass alles Geistige vergeht, und sogar bald von Neuem der Artverschlungen wird, ja, das Meiste fast unbeachtet bleibt; thun konnte ichnach vollbrachtem Attentat Nichts, als ihm schreiben: nun sähe ich esvöllig ein, wesshalb man bei Fürstinnen erst die Erlaubnis erbittet, ihnenein Buch zueignen zu dürfen w. Wir blieben uns aber hold nach wievor." — Mit den Gefühlen dankbarster Anhänglichkeit gedachte Heine feinganzes Leben hindurch der liebevollen Ausnahme, die er im Varnhagen'fchenHause gefunden. In ein für Rahel bestimmtes Exemplar der „Tragödien"trug er die Erinnernngszeilen ein : „Ich reise nun bald ab, und ich bitteSie, werfen Sie mein Bild nicht ganz und gar in die Polterkammer derVergessenheit. Ich könnte wahrhaftig keine Repressalien anwenden, undwenn ich mir auch hundertmal des Tages vorsagte: „Du willst Frau