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billigender ausgesprochen, als Heine selbst. „Nur Etwas," schreibt er beisolchem Anlasse an Jmmermann, 2°) „kann mich aufs schmerzlichste ver-letzen, wenn man den Geist meiner Dichtungen ans der Geschichte (Siewissen, was dieses Wort bedeutet), aus der Geschichte des Verfassers er-klären will. Wie leicht auch die Geschichte eines Dichters Ausschluss gebenkönnte über sein Gedicht, wie leicht sich wirklich nachweisen ließe, dass oftpolitische Stellung, Religion, Privathass, Vorurtheil und Rücksichten aufsein Gedicht eingewirkt, so mnss man Dieses dennoch nie erwähnen. Alanentjungfert gleichsam das Gedicht, man zerreißt den geheimnisvollen Schleierdesselben, wenn jener Einflnss der Geschichte, den man nachweist, wirklichvorhanden ist; man verunstaltet das Gedicht, wenn man ihn fälschlich hin-ein gegrübelt hat. Und wie wenig ist oft das äußere Gerüste unserer Ge-schichte mit unserer wirklichen, inneren Geschichte zusammenpassend! Beimir wenigstens passte es nie." Lassen wir uns daher an der einzig inBetracht kommenden Thatsachc genügen, dass Heine's erste leidenschaftlicheLiebe ein wehvoller Traum und das Erwachen ans ihr eine schmerzlicheEnttäuschung war, die ihm den Trank des Lebens für alle Zeit mit ihrenWerinnthstropfen verbitterte. —
Die ersten poetischen Versuche Harry's mögen in die Zeit seines Düs-seldorfer Aufenthaltes nach der Rückkehr aus Frankfurt fallen. Doch istuns von denselben mir ein einziges Gedicht 2?) erhalten, eine träumerischeKlage um den Untergang der guten alten Zeit,
Wo die Sitte und die TugendPrnnkloS gingen Hand in Hand,
Wo mit Ehrfurchtschen die ZugendVor dem Greisenalter stand;
Wo kein Fnngling seinem MädchenModescnfzer vorgelngt;
Wo kein witziges DespötchenMeineid in System gefügt;
Wo ein Handschlag mehr als EideUnd Notarienakte war,
Wo ein Mann im EisenkleideUnd ein Herz im Manne war.
Wir schon diese unschuldigen^Zerse erkennen lassen, war das ganze Gedichtein ziemlich trivialer Nachklang Arndt'scher und Schenkendorfschcr Poesien,