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Was sie zur Antwort gab, Das weiß ich nimmer,
Den» ich erwachte jählings — und ich warWieder ein Kranker, der im Krankenzimmer
Trostlos darniederliegt seit manchem Zahr
außer dieser Reminiscenz des alten Liebestraumes stimmen zu der Erzäh-lung Nervabs auch die von Schmidt-Weißensels aus dem Nachlasse desDichters mitgetheilteu Strophen, in denen uns die Jngendgcliebte wiederunter einein anderen Namen begegnet:
Sie that so fromm, sie that so gut,
Ich glaubt' einen Engel zu lieben;
Sie schrieb die schönsten Briefe mir,llnd könnt' keine Blume betrübe».
In Bälde sollte Hochzeit sein,
Das hörten die lieben Verwandten,
Die Bertha war ein dummes Ding,
Denn sie folgte den Basen und Tanten.
Sie hielt nicht Treu', sie hielt nicht Schwur,
Ich habe es gern ihr vergeben;
Sie hätte in der Ehe sonstVerbittert mir Lieben und Leben.
Denk' ich nun an ein treulos Weib,
So denke an Bertha ich wieder,
Und habe nur noch einen Wunsch:
Sie komme recht glücklich nieder.
Es wurde ein thörichtes und unfruchtbares Geschäft sein, aus diesen undähnlichen poetischen Andeutungen die näheren Umstände von Heine's Ju-gendliebe, die Details ihres Verlaufes in der Wirklichkeit, ermitteln zu wollen.Ob das Mädchen ihm Hoffnung auf ihre Hand gemacht, ob sie einenstillen Bund der Herzen slattersinnig oder auf Antrieb ihrer Verwandtengebrochen, ob die leicht erregte Phantasie des jungen Schwärmers für Er-mnthigung nahm, was vielleicht nur arglose Koketterie oder unschuldigesBehagen an den ihr schüchtern dargebrachten Huldigungen war, kann unsgleichgültig sein, und wir wollen es, wie gesagt, Anderen überlassen, Un-tersuchungen so indiskreter Art anzustellen, deren Resultat schließlich inkeinem Falle den Werth der betreffenden Lieder erhöht oder verringert.Niemand hat sich zudem über derartige Versuche, das poetische Weseneines Schriftstellers aus zusammengerafften Histörchen zu konstruieren, miss-