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gung wegen der Hypotenuse ist herrlich, man sieht, was dasheißt, einen Mann von Geist, und einen Pedanten tadeln.
Mein Gutachten, das nur ganz kurz ist, wird hoffentlichmit der nächsten Post an Hrn. Schernhagen abgehen können.Ich hätte es längst fertig gemacht, wenn mir nicht Hr. S. ge-schrieben hätte, es hätte keine Eile. Ich wollte, daß der Hö-herauch, Haiderauch, Heelrauch, Hahlrauch,-Nebel,-Dampf-Dunst und die Sonne mit ihrem rothen Mittagsgesicht in Ca-labrien geblieben wäre. Dieser Nebel hat mir ein solchesMehlthau-sliss Nel-Thaugeschmeiß von Briefen und Billetenauf meine Stube gezogen, daß ich mich endlich genöthigt sehenwerde, Zettel drucken zu lassen. Einer glaubt gar, die Sonnewäre sonst weiter nach Norden zu untergegangen; dem antwor-tete ich, daß ein Freund von mir bemerkt hätte, sie wäre sonstweiter nach Süden zu untergegangen, woraus ich schlösse, daßsie vermuthlich noch an der alten Stelle untergehe. DieBeantwortung dieser Briefe hat mir nicht wenig Zeit geraubt,und so verschob ich die Abfertigung des Gutachtens.
Nachmittags, 4 Uhr.
Soeben erscheint der erste Sonnenblick wieder nach euremfürchterlich schönen Donnerwetter, das wir gehabt haben. Mirwar diesesmal unserer Stadt wegen nicht wenig bange. BeimAnzüge wurde es fast finster, und jeder Blitz war em Schlag.Ich bin eigentlich nicht empfindsamer Natur, wenigstens nichtfür die Gesellschaft, ich genieße in der Stille und lasse Anderedavon plaudern. Aber wahrhaftig, ich bin noch so voll vondiesem großen Schauspiele, daß daS Übrige, was ich Ihnennoch sagen wollte, und was ich Ihnen diesen Morgen alleingesagt haben würde, gar nicht herauskann, ehe ich Ihnen Etwasvon meinen Empfindungen gesagt habe. Der Tag war erdrü-
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