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2 (1867)
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ster, empfohlen zu sein, denn die wahren Denker in allenWissenschaften sind alle gewissermaßen von Einem Orden. Erwünschte gern Mainz zu sehen. Sollten Sie nicht selbst dasein, so empfehlen Sie ihn ja wohl mit einer Zeile an einenFreund, der ihm dort einige Weisung gibt, aber Alles, verstehtsich, ohne Aufwand von Bequemlichkeit, von Ihnen oder Ih-ren Freunden.

Aber mein Gott! wollen Sie denn gar nicht ein einziges-mal wieder zu uns kommen. Sagen Sie mir doch mit einemWort, bleiben Sie denn in Mainz, und was ist aus der Uni-versität geworden? oder was wird aus ihr werden? Nur 2Zeilen verlange ich, wie es Ihnen geht und wo Sie künftigleben werden. Ich bitte inständigst darum. Empfehlen Sicmich Ihrer Frau Gemahlin, und wenn Sie ihn sehen, demguten, dicken, ehrlichen Varrentrapp. Mit wahrer Hochachtungund unvergeßlicher Liebe (ich wollte sagen mit unzerstörbarer)verbleibe ich, theuerster Freund, Ihr ewig treuer, obgleich imSchreiben vfl nachlässiger Freund.

An Mendt") und dessen Tochter.

Göltingen, den 18. März 17S3.

t^iesesmal, verehrungswürdizer Herr Wetter, enthält meinBrief weder Klagen über Kränklichkeit, noch Unwillen über

') Friedr. v. Mendt, Dort, und Professor der Mediän zu Er-langen; konigl. Preuß. Geh. Hofrath, königl. bair. Geh. Rath undPräsident der Earol. Leopold. Äcademie der Naturforscher. Geb. zuSora» 1738; gest. 1818. Agnes Mendt, an welche die hieruntcrfolgenden Briefe gerichtet sind, die Tochter desselben.