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aber ein sehr ehrlicher, unternimmt treuloser Schuldner wegeneine Reise, die ihn auch nach der Hauptstadt führt. Bei derGelegenheit hat er mich gebeten, für ihn eine Bitte um einSchulmeister-Dienstchen ohne Orgel dorr anzubringen und ihnzugleich Ew. Wohlgebor, zu empfehlen. Könnren Sie ihm der-einst behülflich sein, so würden Sie außer ihm eine sehr braveFrau und 2 unmündige Kinder sehr glücklich machen.— Tau-send! Fast hätte ich vergessen zu sagen, daß der Mann nun-mehr 15 Jahre meinen äußern Kopf ungleich besser zugestutztbat, als ich selbst im Stande gewesen bin von innen zu thun.Er ist mein treuer Friseur, spricht Französisch und Englisch,und hat ehemals manche schöne Schulter mit der Nachbarschaftund überhaupt bessere Zeiten gesehen. Ein alter Perruquier istaber ein alter (ncisbeo, also fast gar Nichts. 8->Ivavi animammeam. Leben Sie recht wohl und vergeben Sie mir dieseFreiheit.
An Woltmann').
1.
Güttingen, den 11. Juli 1788.
^w. Wohlgebor. statte ich den verbindlichsten Dank für die be-sondere Güte ab, womit Dieselben meinen etwas zudringlichenAuftrag besorgt haben. Das Seewasser ist, wie es bei einerso äußerst sorgfältigen Packung nicht anders sein konnte, glück-lich und wohlbehalten hier angekommen. Ich muß aber instän-digst bitten, daß Sie mir gütigst anzeigen, was Sie ausgelegt
') Weltmann, Reinhard, Wasscrbandircctvr in Nitzebutcl; geb.in Anstedt (Hannvv.) 17b7, gest. 1837.