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A ir Nöhdc n ").
1.
Göttingen, dm 17. Juni 1793.
Ew. WohlgeborenBillet erhielt ich gestern Mittag auf dem Garten und da ichnicht glaubte, daß die Sache Eile hätte, so verschob ich dieAntwort auf beute, weil ich doch die Stellen im Virgil undLivius erst vorher noch einmal nachsehen wollte. Gut ist es in-dessen, daß Ew. Wvhlgebor. geschickt haben, denn wirklich hatteich die Sache über allerlei unerwartete Zerstreuungen diesenMorgen vergessen.
Die Erscheinung am Kopse des Askanius trage ick garkein Bedenken für eine elektrische zu erklären. Denn wirklichwenn man Alles zusammen nimmt, ich meine vom WilstenVers bis zum 698sten — — sullure suinnnt, so ist die Erzäh-lung so richtig, so zusammenhängend und mit einigen neuer»Beobachtungen übereinstimmend, daß es mir ausgemacht scheint,daß, wenn sich die Erscheinung auch nicht mit dem Askanius zu-getragen haben sollte, sie der Dichter doch aus einer wahren
") G. H. Röhden, damals Candidat in Göttingen; gest. in Lon-don 182«.
DaS folgende Schreiben war durch eine schriftliche Anfrage desHrn. Röhden, d. d. Göttingen, Iii Juni 1783. folgenden Inhaltsveranlaßt:
Wie läßt sich das Flämmchen, das sich am.Haupte des jiingcrn
Servius Tullius si-iv. i, 39.) und des Askanius (VlrZ.
Ii, «81 ü.) zeigte, Physisch erklären?worüber sich der Verfasser einmal in seinem Eollcgio geäußert hatte, des-sen sich aber Hr. N., einer seiner Zuhörer, nicht mehr bestimmt erinnerte.