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2 (1867)
Entstehung
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260
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34.

Güttingen, dm ZV. Mai 1782.

9?un, wenn man in Ew. Woblgcbor. Hause krank wird, somuß die Krankheit sicherlich epidemisch sein. Ich wünsche in-dessen, daß es bei Dero Werthesten Familie bald vorbei seinund bei Ew. Wohigebor. selbst nicht weiter um sich greifen möge.Ich leide etwas an Zahnschmerzen, zumal im Bette vor Mit-ternacht; alsdann schlafe ich ein und erwache ohne Schmerzen.

Gestern V» auf 2 Uhr des Nachmittags ist unser gutervortrefflicher Herr Hofrath Meister in die Ewigkeit gegangen.Mich hat der Tod sehr gerührt, weil ich den braven Man»recht gut gekannt und ihm während seiner Krankheit mit aller-lei Zeitvertreib aus der Physik sein Leiden erträglich zu machengesucht habe. Es ist ein großer Verlust, der aber wegen derMenge Juristen in der Welt leichler zu ersetzen sein wird, alsder eines Mediciners; denn weil Quacksalber eben so gut hei-len können, als Ärzte, so sterben die Ärzte nachgerade aus.Es wäre zu wünschen, daß die Neuigkeit von Rodncy wahr wäre.

An Schröter').

1.

Güttingen, den Z. Ortob. 1785.s ist mir eine außerordentliche Freude gewesen, unvermulhet

'> Schröter, Joh. Hieronymus, Obcramtmann in Lilienthal,Herzogthuin Bremen, bekannter Astronom. Geb. zu Erfurt 1715;gest. 181b.