Druckschrift 
2 (1867)
Entstehung
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So eben jägt mir der alte Dieterich einen fürchterlichenSchrecken ein: Sie wären, sagt er, vermuthlich nicht in Ber-lin. Das wäre über Alles abscheulich. Ich wende also diekurze Zeit noch an, einen Brief an Zöllner und einen an Bie-ster zu schreiben. Aber gegen diese Männer kann ich michnicht so erklären. Mein Vetter mag herausfragen. Zöllner hatmir kürzlich geschrieben, so läßt die Antwort natürlich, aberBiester!

Ewig der Ihrige.

Nikolai an Lichtenbergs).

Berlin, den löten April. 1778.

Hochedelgeborncr!

Jnsondcrs Hochzuehrcnder Herr!

Ihr Schreiben vom löten Febr. hat mir ungemeines Ver-gnügen gemacht, thcils wegen Ihres Andenkens an mich, theilswegen der neuen Ausgabe Ihrer Schrift. Ich muß gestehen,daß ich wegen meiner schwachen Augen, welche machen, daß ichauch diesen Brief dictum muß, die erste Ausgabe gar nicht ge-hörig habe lesen können. Ich siel also über die zweite her,und durchlief sie begierigst. Indessen bin ich so äußerst mitArbeiten überhäuft, sund zwar gucul mirum!) zum Theil mitdiplomatischen, daß ich sie noch nicht gehörig habe studirenkönnen, und studirt muß meines Erachtcns werden, was .überdiese Materie geschrieben wird, wenn es Nutzen schaffen soll.

) S. bei diesem Briefe die Bemerkung xax. gZ des IVIen Ban-des dieser Schriften.