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und was mir selbst unmöglich ist, mit einer Hand so gut alsmit der anderen. Mitunter macht sie auch wohl einmal denVersuch, ihn mit beiden nach dem Munde zu fuhren, der abergewöhnlich nicht sonderlich abläuft. Mit dem Messer und derGabel will es noch nicht so recht gehen, wenigstens haben meineFrau und ich noch immer für nöthig befunden, alsdann derandern Hand und zumal den Augen einen Secundanten an dieSeite zu setzen. Im Schreiben ist das gute Geschöpfchen nochsehr zurück, wenigstens sind die Versuche, die sie mit dem Blei-stiste zuweilen macht, bis jetzt noch nicht der Rede Werth. Al-lein, in Wahrheit, wäre sie im Stande ihre Empfindungenganz ohne Verlust in Worte zu bringen, so würde ich Ihnen,liebste Cousine, heute ein Briefchen von ihr zu überreichen ge-habt haben, das für ihr Herz nicht bloß Dank, sondern viel-leicht selbst Labsal gewesen sein würde. Denn die Freude, dieaus dem unschuldigen, muntern und in hohem Grade gesundenGesichtchen jedesmal hervorleuchtet, wenn das Besteck gebrachtwird, ist unbeschreiblich, wenigstens wageich, des Mädchenszeitiger 8oerowr!us literstus, es nicht, sie Ihnen auszudrücken.
Leben Sie recht wohl, meine Theuerste, und empfehlenSie meine Frau und mich und meine kleine Familie, nament-lich die Kleine bis jetzt bloß der Eßkunst beflissene, Ihrer FrauMutter, Herrn Vater und Herrn Bruder recht herzlich.
Göltingen, den 23. Decemb. 17M.Theuerste Freundin!
^ch weiß, Sie vergeben mir diese herzlich gemeinte Überschrift.
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