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2.
Göttingen, dm 21. Novemb, 1785.
^w. Wohlgeboren Verlangen gemäß habe ich sogleich demHrn. Hofrath Heyne Nachricht gegeben, der auch nun die Sacheganz und mit Vergnügen übernommen hat. Da durch den un-beschränkten Bücherankauf für die hiesige Bibliothek der Hofr.Heyne für alle Buchhändler ein sehr wichtiger Mann ist, so werdenSie auf diesem Wege Ihre Absicht gewiß erreichen.
Allerdings werden Herrn Hörschels Bemühungen am Endenoch auf viel Großes führen, das sich in so kurzer Zeit nochnicht erkennen läßt. Bielleicht läßt sich auch dereinst durchsolche Instrumente, an Sectoren angebracht, ausmachen, oballes Licht sich gleichschnell bewegt. Es ist mir dieses nichtganz wahrscheinlich. Hrn. Hörschels kl-metar^ nedulas wärenhierzu vielleicht die geschicktesten Körper, wenn welche darunterbequem lägen. Denn wird das Licht, nach Newton, aus demleuchtenden Punkte durch irgend eine Kraft getrieben, so fragtes sich, wird es nicht endlich langsam zu gehen anfangen? undwird es, nach Eulern, durch das Zittern eines Mittels verbrei-tet, so könnte auch da die größere oder mindere Dichtigkeit Un-terschiede machen. Es könnte zum Beispiel langsamer von Ster-nen kommen, die in den Polen der Milchstraße stehen, als vondenen im Äquator. Oder fänden sich gar in diesem MittelStröme, so könnte man vielleicht auf diesem Wege zur Kennt-niß derselben gelangen. Überhaupt wissen wir von dem Physi-schen des Lichts noch sehr wenig, wenn wir überhaupt Etwasdavon wissen.
Das Maaß der scheinbaren Größe der Firsterne ist freilichgar zu unbestimmt; wenn man die Höhe der Bäume auf eben