die Weise einthcilen und etwa 8 verschiedene Größen annehmenwollte, so würden sich ähnliche Differenzen ereignen. Ja, dadas, was wir scheinbare Größe der Firsterne nennen, gar dasnicht ist, was wir bei den Planeten oder Sonne und Mond sonennen, ich meine, nicht der Winkel ist, den 2 Lichtstrahlenvon den beiden Enden des Durchmessers derselben an unsermAuge machen, sondern vielmehr die Verwirrung, die ein einzi-ger Strahl, so zu reden, auf der Markhaut des Auges her-vorbringt, so kommt hierbei sehr viel auf die Empfindlichkeitder letztern an, da hingegen der Winkel durch mindere odergrößere Empfindlichkeit nicht verändert werden kann. Auch istes gewiß, daß unsere Nächte oft durch eine noch nicht ganz er-klärte Ursache erhellt zu sein scheinen, welches Mairan so merk-würdig fand, daß er daher annahm, es sei die gleichförmigverbreitete Materie des Nordlichts. Überhaupt aber, wenn ichdieses bedenke, schmerzt es mich in der Seele, daß die erleuch-teten Astronomen jetzt in einem Fleck der Welt beobachten müs-sen, wo der Himmel ein halbes Jahr ganz bedeckt und nieganz rein ist, und hingegen die GeburtSörter der Astronomie,Arabien und Ägypten, wo die Firsterne stets hell, ohne einmalzu funkeln, an dem schwarzen Firmament zu kleben scheinen,von Barbaren bewohnt werden, bei denen Ignoranz ein Glau-bensartikel ist. Was würde Herschel nicht thun, wenn er dort,oder nur auf dem Ätna lebte?
Ew. Wohlgebor, können nicht glauben, wie ich von Be-gierde brenne, Ihre vortrefflichen Anstalten zu sehen. Die pon-tinischen Sümpfe würden alsdann freilich auch nicht vergessenwerden. In unserm Observatorio werden Sie viele gute undeinige schlechte Instrumente sehen, allein das Ganze taugtnichts. Segner hat es angelegt, der, wie ich glaube, der Sache
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