Druckschrift 
2 (1867)
Entstehung
Seite
261
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mit einem Mann von Ihren Verdiensten und Kenntnissen inBriefwechsel zu kommen, ob ich gleich dabei auch wieder be-dauern muß, daß ich gleich zu Anfang desselben mich fast gänz-lich außer Stande sebe, Ew. Woblgebor. Verlangen Genügezu leisten, und muß also nur gehorsamst bitten, dieses nichtals ein böses omen für's Künftige anzusehen; indem ich gewmjederzeit bemüht sein werde, Denselben mit allen Kräften zudienen.

Der selige Schernbagen bat mir zu der Zeit Vieles vonden Segmenten geschrieben, aber, wo ich mich recht erinnere,nie eigentlich gemeldet, wo sie hergekommen, viel weniger aberdieselben durch mich erhalten. Indessen, da mir Ew. Wohlgr,bor. einige Anleitung geben, wo sie hergekommen sein möchten,so werde ich mit allem Fleiß trachten, sie zu bekommen, wel-ches vielleicht am besten durch einige Professoren in Straßburggeschehen kann, mit denen ich in Verbindung stehe. Denn ge-wiß verdient das Vorhaben des vortrefflichen Bode alle nurmögliche Unterstützung, da er zumal, wie ich höre, das I-iuüariet alzero der Tugend nur zu stark erfährt.

Freilich habe ich mich schon oft nach Ihnen hingewünscht,Ihre vortrefflichen Anstalten zu sehen, vielleicht bin ich baldeinmal so glücklich. Vor einiger Zeit schrieb mir Herschel, dermir seine Schrift an tlio eonstructian ok tbe Ilesveus über-sandte, daß ein Ivfüßiges Newtonisches Teleskop für das hie-sige Observatorium in der Arbeit sei, dem ich mit dem größtenVerlangen entgegen sehe.

Ich habe die Ehre mit der vollkommensten Hochachtungund Ergebenheit zu verharren zc.