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größtentheils guten Kupferstiche machen einen Eindruck auf Ei-nen, ehe man noch liefst, der den Bemerkungen selbst zumVortheil gereicht. Sonst sieht man wieder, wie in allen Schrif-ten dieses Schwärmers, den entsetzlichen Aufwand von Worten,Beschreibungen und Empfindungen, die sich nicht beschreibenlassen, und die gewiß oft guten Beobachtungen in eine inDeutschland, unter den sogenannten webenden Genies in denWolken, Mode werdende Adeptensprache gehüllt, daß Jedem,der Sachen sucht und keine Redensart, die Geduld hundertmalabläuft. Warum doch der Mann ein solches Vergnügen daransinder, uns seinen Merseburgcr in lauter Schaum zu präsenti-ren? Wilkes und Lord Lovat sind beide nach Hogarth meister-mäßig copirt, so wie überhaupt Alles, was Hr. Lavater vonHogarth entlehnt hat. Der Abzeichne? hat selbst in den weni-gen Linien, womit Einige aufgezeichnet sind, nicht das Min-deste von Hogarth's Feuer und Natur verloren. Allein Wilkesgleicht sich nicht, und Hogarth hat ihn auch gar nicht in derAbsicht gezeichnet; Hogarth war bekanntlich ein großer Antago-nist von Churchil und Wilkes, den Erstern hat er in der Ge-stalt eines Bären und den Andern so abgebildet, wie er imLavater steht, aus Satyre. Vielleicht werden lV0 gereiste Ba-rone und Kaufmannsdiener, die den Wilkes gesehen haben, sa-gen, es gleiche ihm, als wenn er in einen Spiegel sähe. Esist aber nicht wahr. Wilkes bat kleine blinzende Augen, so daßman kaum sehen kann, daß er schielt, und von der Seite etwassehr Vornehmes und gar nicht Unangenehmes. Garrick gleichtsich viel besser. Nur hat Garrick ungewöhnlich feurige, wiewohlkleine Augen und in der ganzen Miene mehr Gefälliges, alsin dem Portrait ausgedrückt ist.
Am vergangenen Sonnabend war ich fast drittehalb Stun-