Druckschrift 
2 (1867)
Entstehung
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.... Bis hierher hatte ich am 2ten December, Gottweiß wie, geschrieben. Ich bekam einen Anfall, der mich bisheute, Freitag den 7ten December, im Bette hielt, und so lagmein Brief, der den 3ten abgehen sollte, unangerührt. Nunsoll er den Vten reisen, also nur kurz aus einige Artikel IhresBriefes.

Die Sündfluth möchte sich wohl durch ein Verwandeln derAtmosphäre in Wasser nicht gut erklären lassen, denn daswürde nur eine Wassertiefe von 32 Fußen geben, und schwer-lich würde wegen des aufsteigenden festen Landes die See da-durch um SV Fuß höher werden, würde also nur Holland cumpsriluis afficiren. Göttingen liegt schon 470 Fuß höher alsdie See. Aber die Luft! Von der Luft kann man nicht leben,sagt das Sprichwort, aber ohne Luft auch nicht, könnte mandabei setzen. Ich halte zwar Hrn. De Luc's Meinung, daß dieLuft in Wasser und Wasser in Luft verwandelt werden könne,nicht für unwiderleglich, aber bis diese Stunde für unwi ver-leg t, wie ich in einem Aufsatz gegen Hrn. Hofr. Mayer zuErlangen zeigen werde. Mein Aufsatz war schon in Halle, alsmir wie ein Blitzstrahl in den Kopf fuhr, daß ich mich etwasbitter über eine Meinung geäußert hatte, der einer meiner ver-ehrungswürdigsten Freunde zugethan ist, an den ich schlechter-dings nicht dachte, als ich es schrieb. Ich forderte ihn also in3 Briefen hinter einander zurück und habe ihn glücklich wie-der. Der Einwurf wegen der Hitze, die entstehen müßte,wenn die Lust zersetzt würde, ist allerdings sehr wichtig. Wirbemerken auch diese Hitze z. B. bei der Flamme u. f. w. Al-lein in der Atmosphäre können hundert Umstände verhindern,daß sie nicht merklich wird: 1) Die Langsamkeit des Processcs,wodurch die Wärme, so wie sie entsteht, auch abgeleitet wird,