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gestochen, und zwar mit vieler Sorgfalt von Seite des Me-chanischen. Dieses macht dem bloß radircnden Riepenhausenviele Mühe, und er declarirt, daß es ihm unmöglich wäre, bisMichaelis mit den 6 Platten fertig zu werden. Nun wollteich nicht gerne, daß die Sache schon beim 2ten Termin zu hin-ken ansinge. Wir sind daher eins geworden, das Leben ei-ner Buhlschwester zu nehmen, das ebenfalls 6 Plattenausmacht. Das wird ja Nichts thun, und zwischen hier undOstern 179S werden ja die Heirathen nach der Mode hoffent-lich nicht aus der Mode kommen. Das Leben einer Liederlichenist von Hogarth selbst geätzt, und enthält nicht so viele ausge-arbeitete Figuren und ist daher für Herrn Riepenhausen leichler.
Das mir gütigst übersandte Blatt ist mir von dem HerrnVerfasser selbst zugeschickt worden. Freilich um schwere Dingeleicht vorzutragen, muß man sie doch ganz gefaßt haben, damit, sowenig man auch sagt, doch der Zuhörer, der weiter gehen will,nicht nöthig hat, zu verlernen, ehe er vorrückt.
Wir werden dieses Jahr ziemlich häusig von Gewitternbesucht, die aber, obgleich mitunter schwer, doch Gottlob alleunschädlich gewesen sind und nicht bloß dieses, sondern sehrnützlich. In unfern Gärten und Feldern steht Alles zum Ent-zücken. Gott gebe nur, daß der Antichrist auf irgend eineWeist zu Paaren getrieben wird. Leben Sie recht wohl.
25.
Güttingen, den 10. Juli 179ä,
IAas das für ein vermaledeiter Sünder sein muß, werdenSie von mir sagen, der einen erst um ein Almosen quält, und